Das waren die Worte meiner Frau, als sie sich mich vor dem Besuch einer befreundeten Pfarrfamilie zum Einkaufen schickte.
Als ich im Lebensmittelgeschäft vor dem Regal mit dem Toilettenpapier stand überlegte ich mir welches nun das gute aber nicht das Beste Toilettenpapier für den Pfarrer sei? Das drei lagige, das parfümierte oder das ökologische? Ich entschied mich für eines, welches preislich im Mittelfeld war. Früher, zumindest war der Pfarrer eine Autoritätsperson. Der Pfarrer (als Autorität) vermittelte Werte, Normen und eine Vision zur Bildung des kollektiven Gewissens und gab Anleitung zur Gestaltung eines personalisierten Gewissens. Das Einhalten der kollektiven und personalisierten Werte und Normen schaffte Ehre und Gerechtigkeit, das nicht einhalten Scham und Schuld. Es war der Pfarrer als Autorität der es verstand den Gewissen die Empfindungen von Schuld und Scham wie auch die von Gerechtigkeit und Ehre aufzuzeigen. Er vermittelte die Werte, Normen und eine Vision damit die Gewissen auf ihrem Glaubensweg der Gewissensbildung vorankamen. Er war ein Gewissensbildner.