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Copy-Paste und der virtuelle Zwischenspeicher des Gewissens

Beim Arbeiten mit dem Computer benütze ich öfters die «Copy – Paste» Funktion. Bei «Copy»
(englisch für Kopieren) speichern wir zum Beispiel Wörter, Bilder oder Dokumente in den
Zwischenspeicher. Um es später wieder mit «Paste» (englisch für einfügen) einzufügen. Der
Zwischenspeicher ist ein virtueller also unsichtbarer Speicher, der Duden erklärt die Bedeutung von
«virtuell» folgendermassen: «nicht echt, nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend“.
Unser Gewissen funktioniert wie ein virtueller Zwischenspeicher. Handeln, Denken oder Sprechen
wir gegen unsere verinnerlichten und äusseren Werte und Normen betätigen wir die «Copy» Taste
und Speicher die Norm und Werte Übertretung in unserem «Gewissens Zwischenspeicher». Die
«Paste» Funktion des Gewissens ist das «Benennen». Wenn wir der Übertretung der Norm und der
Werte einen Namen geben, es also «Benennen», wird das unsichtbare, welches den «Gewissens
Zwischenspeicher» füllt wieder sichtbar, für mich offen einsehbar und real.

Wenn ich das Programm Microsoft-Publisher schliessen möchte öffnet sich manchmal ein Fenster
mit dem Text: «Möchten Sie die Zwischenablage (oder Zwischenspeicher) speichern? Die
Zwischenablage ist ein Speicherbereich von Windows, in dem sich aktuell einige Publisher-Objekte
befinden. Wenn Sie den Inhalt der Zwischenablage speichern möchten, um ihn in einem anderen
Programm zu verwenden, klicken Sie auf «Ja». Klicken Sie andernfalls auf «Nein», um Speicherplatz
freizugeben…».

Manchmal erscheint aus meinem «inneren» auch so ein «Fenster» in dem erwähnt wird, dass sich
einige Objekte in meinem «Gewissens Zwischenspeicher» befinden. Soviele manchmal sogar dass,
das System «Gewissens Zwischenspeicher» nur noch mühsam funktioniert, es macht
Fehlermeldungen und benötigt mehr Leistung als nötig. Gut Wenn wir die Objekte oder die Norm und
Werte Übertretungen dann «Benennen» können. Das bewusste «Benennen» macht das «nicht echte,
nicht in Wirklichkeit vorhandene, aber echt erscheinende» eben das virtuelle, Real und wirklich.
Nachdem «erkennen» (siehe BLOG: Wenn das Füttern der Vögel für die Katz ist!) und dem
«Benennen» folgt das «Bekennen» im nächsten BLOG von mir.