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Gemeinschaft – ein Biologischer Gesundheits-Schutzschild

In einem kleinen Sardinischen Dorf, wo überdurchschnittlich viele über hundertjährige Menschen Leben, untersuchte die Amerikanerin Susan Pinker die Ursachen dafür.

In einem TED Talks1 berichtete sie über ihre Ergebnisse: Die zwei wichtigsten Faktoren waren «soziale Integration» und als zweites «tiefe Beziehungen». Danach kamen die erwarteten Faktoren wie «nicht rauchen», «kein Alkohol», usw. Ihre Schlussfolgerung fasste sie in dem bemerkenswerten Satz zusammen: «soziale Beziehungen sind ein biologischer Schutzschild gegen Krankheiten». Wouw! Mir gefällt dieser Satz, er stützt meine Beobachtungen, sowie die Lehre der Bibel. Interessant ist das die Referentin als erstes «soziale Integration» erwähnt. Mit sozialer Integration für ein eventuelles langes Leben meint sie, so wie in dem kleinen Sardinischen Dorf. Eingebunden sein in ein soziales Kollektiv oder soziales Gefüge. Also z.B. am Morgen im Dorf zum Bäcker gehen um ein Brot zu kaufen und ein kurzes Gespräch mit Ihm führen, an einem Quartierfest teilnehmen, die nervende Nachbarin Grüssen usw.

Wenn ich sozial integriert bin, bin ich Mitgestalter und Teil eines Kollektiv`s, welches ich mitpräge und welches mich prägt. «Tiefe Beziehungen» nennt Frau Susan Pinker als zweiten Punkt für ein eventuell langes Leben. Freud und Leid mit engen Freunden teilen. Diese tiefen Beziehungen erhalten mich eventuell gesund, tragen und beflügeln mich und durch mich die anderen. Interessant die Bewältigung einer sozialen Phobie, einer Vereinsamung oder eines sozialen Rückzuges liegt nicht darin, dass ich mich mehr und mehr zurückziehe und soziale Kontakte meide. Sondern, dass ich die Wirklichkeit der Mitmenschen und des Kollektiv suche, mittrage und mitgestalte. Das Kollektiv trägt auch mich und ich das Kollektiv. Der Druck der Krankheit in mir verliert seine Kraft im Kollektiv und verhilft mir, so Pinker eventuell zu einem längeren Leben. Enge soziale Kollektive werden heute von vielen Menschen als einengend und begrenzend erleb. Spannend wie Vereine, Kirchen und Firmen das soziale in den Kollektiven bewusst gestalten und zu einer Einheit formen. Zum Beispiel in «Team Events» in firmeneigenen Restaurants usw. Enge soziale Kollektive sind ein Erfolgsfaktor für Vereine, Kirchen und Firmen. Der grösste Gartenbau Betrieb hier in der Region hat vor einiger Zeit alle «Aussenquartiere» zu einem «Hauptsitzt» vereinigt. Erstarkt eröffnet er nun wieder Aussenquartier um Aussenquartier. Ein schönes Beispiel für mich wie ein verdichtetes konzentriertes Kollektiv wieder neu Kraft schöpfen kann um zu wachsen. Die Lehre der Bibel wertet meine Werte, und normiert (gewichtet) meine Normen und autorisiere meine Gewissensautoritäten. Die Bibel als eine meiner höchsten Autoritäten spornt mich immer wieder an tiefe Freundschaften zu pflegen und zu suchen und Teil einer Wirklichkeit eines Kollektiv`s und deren Gemeinschaft zu werden. 1TED (Eine Experten - Information Plattform in den Bereichen Bildung, Business, Wissenschaft, Technik und Kreativität)