Kürzlich frage jemand in den sozialen Medien, ob sie während des Daniel Fasten, Chia Samen essen dürfe. Ich schrieb ihr zurück, ob sie den «Marketing Begriff»
«Daniel Fasten» meine oder ob sie wissen möchte wie Daniel der Bibel gefastet hat. Wenn sie wie Daniel im Exil in Babylon Fasten möchte, soll sie doch ein Geobotaniker Fragen resp. in einem Lexikon nachschauen was vor ca. 2500 Jahren in der Region des heutigen Bagdad angebaut, gehandelt und gegessen wurde. Um nicht von der Tafel des Königs essen und trinken zu müssen, machte Daniel ein Deal mit seiner Autoritätsperson, und ass vorerst zehn Tage lang nur Gemüse und trank nur Wasser. «Daniel Fasten» ist zu einem Modebegriff geworden. Wenn nun jemanden nach dem «Daniel Fasten» wie es XY, lehrt Fasten möchte, geht es eigentlich nicht um das ursprüngliche Fasten wie Daniel in der Bibel, sondern um die Lehre des Lehrers der Art und Weise wie Daniel gefastet hat. Schade war doch die Motivation von Daniel eine andere. Er war der Meinung, dass das Essen und Trinken von der Tafel des Königs in spirituell und als Mensch verunreinige und etwas Trennendes zwischen ihn und Gott kommt. Weil er die Essens Gebote seines Gottes nicht einhalten konnte. Es ging ihm also nicht um eine Entgiftung oder Reinigung des Körpers, sondern Daniel ging es darum sein Leben rein zu halten und nicht sich vom verunreinigtem zu reinigen. Mit seinem Deal nicht von der Tafel des Königs zu essen, wollte er dies verhindern. Er hielt so die Werte, Normen seines Gottes als höchste Autorität seines Glaubens aufrecht.