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Der christliche Glaube das Fundament? Nicht bei mir!

Kürzlich in einem Gespräch erwähnte jemand, das Christsein sei sein «Fundament». Beim Nachdenken über diese Aussage kam ich zum Entschluss, dass für mich diese Aussage so nicht zutrifft.

Im Umgangssprachlichen gebraucht, meint Fundament «Unterbau oder Basis», auf dem das Gebäude weiter aufgebaut wird. Der Unterbau wird vom Bauherrn für das Gebäude berechnet und gebaut. Für mich und mein Gewissen ist es wichtig, dass das Christsein also der Glaube an Jesus Christus nicht «selber» entworfen oder gebaut ist, sondern etwas darstellt was ausserhalb meines Denkens, Fühlen und Wollens liegt.
Für mich ist das Fundament, der umsetzende Glaube der aus dem Hören kommt. Aus dem Hören einer Predigt, aus dem hörenden Lesen der Bibel und aus dem Hören was Mitmenschen mir raten oder sagen und nicht zuletzt auf die Stimme Gottes (in mir) direkt. Wenn wir zum Entschluss gekommen sind, dass das Gehörte wichtig und richtig ist, wird das Umsetzen des Gehörten zu einem festen und starken Fundament auf dem wir (mit anderen) weiter bauen können.
Der Glaubensweg der Gewissensbildung, welcher ich mit Kernsätzen in meinem Buch aufzeige, soll mithelfen oder ein Anstoss dafür sein, ein starkes und festes Fundament zu bauen. Die Essenz aus dem Buch habe ich in wenigen Worten folgendermassen zusammengefasst:
«Durch das Annehmen von Jesu Liebesangebots sind wir in sein Reich hinein geboren. Durch die Taufe sind wir in Jesus gestorben und auferweckt. Vom Kreuz herkommend gehen wir weiter zum Grab Jesu, wir sehen und glauben, das Grab ist leer. In Jesu Auferstehungskraft, im und unter dem Wehen des Heiligen Geistes gehen wir weiter. Sein Wille ist uns nun vertraut wir sind gewiss, dass unser Name in den Himmel geschrieben ist. Von dort wird Jesus kommen - Morgen schon.»